Was kosten SEO- und GEO-Agenturen? Preise richtig einordnen
Von Andreas Junius · Stand: Oktober 2026 · 12 Min. Lesezeit

Sie haben ein oder zwei SEO-Angebote auf dem Tisch oder fragen gerade Google oder ChatGPT, was „normal” ist? Dann bekommen Sie zuerst eine Spanne als Antwort zu sehen. Dieser Artikel zeigt, woher solche Spannen stammen, was auf dem Weg in die KI-Antwort verloren geht und wie Sie ein Budget aus Ihren eigenen Zahlen herleiten.
Was kostet SEO laut den aktuellen Google-KI-Antworten?
In den 23 ausgewerteten Google-KI-Antworten (SISTRIX-Datenbestand, Deutschland, Abruf 04.10.2026) steht für laufende SEO-Betreuung im Mittelstand am häufigsten 2.000 bis 6.000 € im Monat. Keine der Antworten nennt dafür eine Studie; 91 von 100 Quellennennungen gehören zu Anbietern, die SEO selbst verkaufen.
Damit Sie diese Zahl einordnen können, zunächst die Grundlage.
Die erste Datenquelle sind gespeicherte Google-KI-Übersichten aus dem SISTRIX-Datenbestand. Ausgangspunkt waren 70 Kosten-Suchbegriffe rund um SEO, für die SISTRIX eine KI-Antwort in der Trefferliste ausweist. Für 29 davon plus zwei weitere Suchbegriffe lag ein gespeicherter Datensatz vor, zusammen also 31 Suchbegriffe mit 23 unterschiedlichen Antworten.
Für die übrigen 41 der 70 Begriffe gibt es keinen gespeicherten Datensatz. Das heißt nicht, dass es dort keine KI-Antwort gab.
Die zweite Datenquelle sind die 15 Seiten, die bei Google zu „seo agentur kosten” und „was kostet seo” auf den ersten zehn Plätzen stehen. Jede Antwort und jede Seite wurde von Hand gelesen und eingeordnet. Beide Auswertungen sind eine Momentaufnahme vom 04.10.2026, und SISTRIX weist nicht aus, wann die Antworten erzeugt wurden.
Eine Einordnung in eigener Sache gehört dazu: Auch Peilwerk verkauft SEO und GEO. Dieser Artikel ist eine Anbieterseite und keine neutrale Erhebung.
Auffällig ist vor allem, woher die Zahlen in den Antworten stammen. 15 der 23 Antworten enthalten Quellenangaben, zusammen 100 Quellennennungen (jede Domain einmal je Antwort). 91 davon gehören zu Seiten von Anbietern, die SEO selbst verkaufen; als Einordnung gilt die Selbstdarstellung der jeweiligen Startseite, nicht die Eigentümerstruktur. Die übrigen 9 Nennungen verteilen sich auf ein Fachportal (5), YouTube (3) und ein SEO-Werkzeug (1).
Sieben der 15 quellenhaltigen Antworten verweisen ausschließlich auf Anbieter. Bei den 15 Top-Treffern verkauft jeder Herausgeber selbst SEO; von den 13 Seiten mit Marktzahlen nennen 9 dafür keine Quelle.
Daraus folgt nicht, dass die Angaben falsch sind. Es folgt zunächst nur: Wer Google fragt, was SEO kostet, bekommt Zahlen, deren Quellen zu 91 von 100 Nennungen aus dem SEO-Anbietermarkt selbst stammen.
Welche Spannen die Antworten konkret nennen, zeigt die folgende Tabelle. Die 23 Antworten bestehen aus 19 unterschiedlichen Texten:
| Posten | Texte mit Angabe (von 19) | Spannweite | häufigste Spanne (Texte) |
|---|---|---|---|
| Laufende Betreuung Mittelstand/B2B, je Monat | 16 | 1.000 bis 8.000 € | 2.000–6.000 € (5) |
| Audit/Analyse, einmalig | 16 | 300 bis 30.000 € | 500–3.000 € (7) |
| Stundensatz Agentur | 15 | 75 bis 300 € (Spitze 350 €) | 90–200 € (7) |
Das sind Inhalte von KI-Antworten vom 04.10.2026, keine Peilwerk-Marktzahlen und keine belegten Preise. Bemerkenswert ist die Mittelstand-Spanne: 2.000 bis 6.000 € kommt in Antworten auf zehn Suchbegriffe vor, steht aber auf keiner der Kostenseiten der zitierten Domains. Dort finden sich benachbarte Spannen wie 2.000–5.000 € oder 2.500–6.000 €. Dass die Antwort ihre Spanne aus mehreren Seiten zusammensetzt, liegt nahe, ist aber eine Deutung und nicht belegt.
Die Zahl zeigt damit vor allem, was ein Interessent bei einer Suchanfrage zu sehen bekommt, nicht, was eine konkrete SEO-Leistung kosten muss.
Was geht zwischen Kostenseite und KI-Antwort verloren?
Die Kostenseiten der 15 Top-Treffer behandeln Bedingungen, die in KI-Antworten kaum vorkommen: 12 der 15 Seiten erwähnen erfolgsabhängige Vergütung, aber keine der 23 KI-Antworten; eine Mindestlaufzeit nennen 8 Seiten und 3 Antworten. Die Spanne kommt an, die Bedingungen dazu kommen kaum an (Auswertung vom 04.10.2026).
Die Tabelle zeigt, welche Themen für eine Budgetentscheidung wichtig sind und wie sie in den beiden Textsorten vorkommen:
| Die Seite behandelt … | Top-10-Seiten (von 15) | KI-Antworten (von 23) |
|---|---|---|
| erfolgsabhängige Vergütung | 12 (5 neutral, 6 warnend oder skeptisch, 1 empfiehlt sie für das eigene Angebot) | 0 |
| Mindestlaufzeit | 8 (Marktangaben 6 bis 24 Monate) | 3 |
| Warnung vor Ranking-Garantien | 8 | 2 |
| Untergrenze, unter der ein Angebot nicht tragfähig sei | 8 (genannt werden 100 bis 1.000 € im Monat) | 1 („unter 300 € im Monat”) |
| nachprüfbare Quelle für die Zahlen | 3 | 0 |
| GEO oder KI-Sichtbarkeit als Kostenposten | 6 (davon 3 mit Preis) | 0 |

Bei der Lektüre der Zahlen sollten Sie zwei Einschränkungen im Blick behalten. Die Stichprobe ist klein: 23 Antworten und 15 Seiten zeigen eine Richtung, keine Quote. Und eine KI-Übersicht ist außerdem kurz angelegt. Dass Bedingungen fehlen, ist deshalb ein Befund über das Format, kein Urteil über Google und keines über die Seiten.
Wie wird aus einer Untergrenze ein üblicher Preis?
Eine Mindestschwelle, ab der Agenturen Aufträge annehmen, kann in der Weitergabe zum vermeintlich üblichen Preis werden: Dieselbe Spanne von 500 bis 3.000 € im Monat steht auf einer der 15 Top-Seiten als Untergrenze der Auftragsannahme und auf drei anderen als Pauschale „bei den meisten Kunden“, als Durchschnitt oder als Regelbudget.
Der Betrag bleibt dabei gleich, seine Bedeutung nicht. Eine Untergrenze sagt, ab wann eine Agentur überhaupt tätig wird.
Ein üblicher Preis sagt, was Kunden im Regelfall zahlen. Die Fassung, die von einem Durchschnitt spricht, nennt dafür keine Quelle.
Beschrieben ist hier eine Verschiebung, kein Motiv, und ein Urteil über die Seiten ist damit nicht verbunden.
Für Ihre Entscheidung heißt das: Fragen Sie bei jeder Spanne nach, ob sie eine Untergrenze, einen Durchschnitt oder einen Beispielwert meint.
Warum ist eine Preisspanne allein wenig aussagekräftig?
Eine Preisspanne ist erst vergleichbar, wenn Leistung, Abrechnung, Laufzeit und Messgröße feststehen. 3.000 € können ein einmaliges Audit, eine Monatsbetreuung oder ein Projektbudget sein; bei sechs Monaten Laufzeit sind 3.000 € im Monat 18.000 € Gesamtinvestition, bei zwölf Monaten 36.000 €. Der Monatsbetrag allein sagt wenig.
Trotzdem ist die Spanne nicht wertlos, und dem naheliegenden Einwand sollte man nicht ausweichen: Ohne Spanne weiß ich nicht einmal, ob ein Angebot im Rahmen liegt. Das stimmt, und dafür ist die Spanne auch brauchbar.
Sie hilft, die Größenordnung eines Angebots einzuschätzen und Ausreißer zu bemerken. Welche Leistung dahintersteht und wer welches Risiko trägt, sagt sie jedoch nicht.
Genau deshalb empfiehlt Google im Hinweis „Benötige ich einen SEO?”, dem Anbieter vorab Fragen zu stellen, unter anderem welche Ergebnisse er in welchem Zeitraum erwartet und wie er den Erfolg misst.
Eine brauchbare SEO-Kostenangabe braucht deshalb mindestens vier Angaben: Leistung, Abrechnung, Laufzeit und Messgröße.
Welche Abrechnungsmodelle gibt es bei SEO?
SEO wird nach Stundensatz, Tagessatz, Projektpreis, Monatspauschale, Paketpreis oder erfolgsabhängig abgerechnet. Die Modelle unterscheiden sich vor allem darin, wer das Risiko trägt und was vor Vertragsbeginn festgelegt sein muss: Aufwand, Leistungsumfang, Laufzeit oder die Definition von Erfolg. Die Tabelle zeigt je Modell, wofür es sich eignet und wann es unberechenbar wird.
| Modell | So wird abgerechnet | Eignet sich für | Wird unberechenbar, wenn … | Das Risiko liegt vor allem … |
|---|---|---|---|---|
| Stundensatz | nach angesetzten Stunden | einzelne, klar abgegrenzte Tätigkeiten oder Beratung | der Aufwand vorab unklar ist; jede zusätzliche Stunde erhöht den Preis | beim Käufer (Aufwand) |
| Tagessatz | nach Arbeitstagen | Termine, Workshops, Beratung mit festem Zeitrahmen | die Zahl der Tage nicht begründet wird | beim Käufer (Aufwand) |
| Projektpreis | festgelegter Preis für einen definierten Umfang | abgegrenzte Vorhaben wie Audit oder technische Umsetzung | der Umfang nicht sauber abgegrenzt ist und später erweitert wird | beim Anbieter (Aufwand), beim Käufer (Umfang) |
| Monatspauschale | laufende Betreuung gegen festen Monatsbetrag | Arbeit, die sich nicht in ein Projekt fassen lässt | die monatlichen Leistungen nicht beschrieben sind und eine Messgröße fehlt | beim Käufer (Leistung ohne Beschreibung) |
| Paketpreis | festes Leistungspaket mit definiertem Ergebnis | Standardbedarf Fälle, in denen Erfolg eindeutig messbar und vom Anbieter beeinflussbar ist | das Paket nicht zum tatsächlichen Bedarf passt | beim Käufer (Passung) |
| Erfolgsabhängige Vergütung | Vergütung hängt an vorher definierten Ergebnissen | Fälle, in denen Erfolg eindeutig messbar und vom Anbieter beeinflussbar ist | „Erfolg” unscharf definiert oder leicht verschiebbar ist | in der Definition und Messung von Erfolg |
„Meine eigene Risikoeinschätzung ist: Beim Stundensatz trägt der Käufer das Risiko, dass der Aufwand höher ausfällt als geplant. Beim Festpreis liegt es beim Anbieter, der dafür den Leistungsumfang eng abgrenzt. Und beim erfolgsabhängigen Modell steckt es in der Definition von Erfolg: Wer sie vor Vertragsbeginn nicht festlegt, streitet später über die Messung.”
Andreas Junius, Freier Mitarbeiter – SEO/GEO Spezialist
Besonders heikel ist das letzte Modell, weil alles an der Definition von Erfolg hängt.
Dazu schreibt Google: „Niemand kann Ihnen eine Platzierung bei Google an erster Stelle garantieren.” Die Seite warnt außerdem vor SEOs, die Rankings garantieren oder eine „besondere Beziehung zu Google” behaupten. Zu Diensten, die Optimierung für KI-Funktionen als „AEO” oder „GEO” anbieten, rät Google, die Ratschläge mit den eigenen Richtlinien abzugleichen. Eine Garantie auf eine Position sollte deshalb nicht als Qualitätsmerkmal eines Angebots gelesen werden.
Wann ist ein SEO-Stundensatz die falsche Zahl?
Ein SEO-Stundensatz eignet sich, um einzelne Tätigkeiten zu vergleichen, aber nicht für eine komplette Strategie. Nach Profildaten des Marktplatzes freelancermap (2.744 Profile, September 2026) liegt der Median bei 80 €, als Angebotspreis von Freelancern, nicht von Agenturen. Der Gesamtpreis ergibt sich erst aus Stundensatz mal Aufwand.
Der Median stammt von freelancermap, einem Marktplatz, der selbst Freelancer vermittelt. Ausgewertet wurden im September 2026 insgesamt 2.744 aktive Profile mit SEO-Kenntnissen; die mittlere Hälfte der hinterlegten Stundensätze liegt bei 60 bis 100 €. Es sind Angebotspreise aus Profilen, nicht abgerechnete Honorare.
Agenturen sind eine andere Gruppe. Die Agentur-Stundensätze in den KI-Antworten (am häufigsten 90 bis 200 €, in 7 von 15 Texten) stammen aus einer anderen Erhebung und lassen sich nicht gegen die Freelancer-Werte rechnen.
Für den Gesamtpreis zählt deshalb der Aufwand:
Stundensatz × benötigter Aufwand = Arbeitskosten
Zwei Anbieter mit demselben Stundensatz können für denselben Auftrag sehr unterschiedliche Gesamtpreise nennen, je nachdem, wie viel Strategie, Umsetzung, Content, Analyse und Messung sie einplanen.
Wie berechnen Sie das SEO-Budget für Ihr Unternehmen?
Ein SEO-Budget lässt sich aus eigenen Zahlen herleiten: Monatsbudget mal Laufzeit ergibt die Gesamtinvestition, geteilt durch die Deckungsbeitragsquote den nötigen Zusatzumsatz, geteilt durch den durchschnittlichen Auftragswert die nötige Zahl zusätzlicher Aufträge. Das ist eine Rechenlogik, keine Zusage, dass SEO diese Aufträge bringt.
Wie das aussieht, zeigt ein Beispiel.
Beispielrechnung mit angenommenen Werten
Angenommen, ein Unternehmen plant 2.500 € pro Monat über acht Monate, rechnet mit einer Deckungsbeitragsquote von 25 % und einem durchschnittlichen Auftragswert von 8.000 €. Alle drei Werte sind Annahmen für dieses Beispiel.
-
2.500 € × 8 = 20.000 € Gesamtinvestition
-
20.000 € ÷ 0,25 = 80.000 € zusätzlicher Umsatz
-
80.000 € ÷ 8.000 € = 10 zusätzliche Aufträge
Die Rechnung sagt nichts darüber, ob und wann SEO diese Aufträge tatsächlich bringt. Ihr Nutzen liegt woanders: Sie können damit jedes Angebot an Ihren eigenen Zahlen prüfen, statt es an einer fremden Spanne zu messen.
Das passt zu der Phase, in der die Kostenfrage gestellt wird. Nach SISTRIX (AI Topic Research, Abruf 04.10.2026) ordnen sich 94 % der 135 erfassten Themen zu „seo kosten” und 82 % der 128 Themen zu „seo agentur kosten” der Vergleichsphase (Consideration) zu.
Die Einordnung stammt von SISTRIX und wurde nicht geprüft; gezählt sind Themen, keine Nutzer. Die Kostenfrage gehört also in die Phase, in der bereits verglichen wird.
Wie sich die Kaufreise im B2B durch KI-Antworten verändert, beschreibt der Beitrag Buyer-Journey im KI-Zeitalter.
Warum spielt die Laufzeit bei SEO-Kosten eine so große Rolle?
Die Laufzeit bestimmt die Gesamtinvestition und die Messbarkeit: 8 der 15 Top-Treffer behandeln eine Mindestlaufzeit, mit Marktangaben von 6 bis 24 Monaten, in den 23 KI-Antworten kommt sie dreimal vor. Ein Monatsbetrag sollte deshalb nie ohne Mindestlaufzeit und Gesamtinvestition verglichen werden (Auswertung vom 04.10.2026).
Das hat eine praktische Folge für Ihre Verhandlung. Vor Vertragsschluss sollten Sie geklärt haben:
-
die monatliche Zahlung und die Mindestlaufzeit,
-
die sich daraus ergebende Gesamtinvestition,
-
die vereinbarten Leistungen und die Messgröße,
-
die Bedingungen für eine Beendigung und
-
bei erfolgsabhängigen Modellen, wie „Erfolg” definiert und gemessen wird.
Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
Bei KI-Sichtbarkeit kommt außerdem eine weitere Messfrage hinzu: Eine Erwähnung, eine Zitierung, ein technischer Abruf und ein daraus entstehender Besuch sind unterschiedliche Vorgänge. Sie sollten nicht zu einer Zahl zusammengezogen werden. Welche Kennzahlen tragen, behandelt der Beitrag KI-Sichtbarkeit messen: welche Kennzahlen taugen?
Was ändert GEO an den SEO-Kosten?
GEO ist Teil der SEO-Arbeit und kein losgelöster Kostenmarkt: Das technische und inhaltliche Fundament ist dasselbe, Ziel und Messgröße unterscheiden sich. In den ausgewerteten Daten (Abruf 04.10.2026) nennt keine der 23 SEO-Kostenantworten GEO als eigenen Kostenposten, und auf den 15 Top-Seiten nennen nur drei einen GEO-Preis.
Eine Einschränkung gehört dazu: Zu acht GEO-Kostenfragen (etwa „was kostet geo”) liegt im SISTRIX-Bestand kein einziger gespeicherter Datensatz vor. Das heißt nicht, dass es dazu keine KI-Antworten gab, nur dass in diesem Bestand keine gespeichert ist.
Auf den 15 Top-Seiten taucht GEO sechsmal als Kostenthema auf, dreimal davon mit Preis, als prozentualer Aufschlag, als Monatsbetrag oder als Liste einzelner Posten. Eine eingespielte Preislogik für GEO ist daraus nicht erkennbar.
Wie sich SEO und GEO fachlich unterscheiden und warum beide auf demselben Fundament arbeiten, erklärt der Beitrag GEO vs. SEO: Der Unterschied einfach erklärt. Was zur GEO-Optimierung gehört, steht auf der Leistungsseite.
Was sollten Sie vor einem SEO-Angebot vergleichen?
Vor dem Preis sollten Sie vier Dinge prüfen: die Leistung (was wird tatsächlich gemacht), die Abrechnung (Stunden, Projekt, Paket oder Betreuung), die Bindung (Mindestlaufzeit und Gesamtinvestition) und die Wirtschaftlichkeit (welcher zusätzliche Umsatz das Budget trägt). Erst dann wird aus einem Preisvergleich ein Angebotsvergleich.
Mit diesen vier Fragen bringen Sie jedes Angebot auf denselben Maßstab. Wie ein solches Angebot aussehen kann, zeigt der nächste Abschnitt am Beispiel von Peilwerk.
Wie rechnet Peilwerk ab?
Peilwerk gliedert sein Angebot in sechs Stufen mit je eigenem Preis, von der Peilung (890 € netto zzgl. MwSt.) bis zur laufenden Betreuung Lotse nach der Werft (2.900 € im Monat netto zzgl. MwSt., Mindestlaufzeit 6 Monate, insgesamt 17.400 € netto zzgl. MwSt.). Alle Stufen stehen in der Tabelle.
| Stufe | Preis |
|---|---|
| Peilung: GEO-Kurzcheck, 5 Werktage | 890 € netto zzgl. MwSt. |
| Seekarte: GEO-Visibility-Audit, 3 Wochen, Festpreis | 4.500 € netto zzgl. MwSt. |
| Werft: Strategie und Jahresplan, nach der Seekarte | ab 7.500 € netto zzgl. MwSt. |
| Kontor: Website-Neubau und Relaunch, nach der Werft, immer individuelles Angebot | ab 11.900 € netto zzgl. MwSt. |
| Lotse: laufende Betreuung, nach der Werft, Mindestlaufzeit 6 Monate | 2.900 € im Monat netto zzgl. MwSt.; insgesamt 17.400 € netto zzgl. MwSt. über die Mindestlaufzeit |
| Lotse+: laufende Betreuung, nach der Werft, Mindestlaufzeit 12 Monate | 4.900 € im Monat netto zzgl. MwSt.; insgesamt 58.800 € netto zzgl. MwSt. über die Mindestlaufzeit |
Alle Beträge netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer; Angebote ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Leistungsumfang, Voraussetzungen und Abgrenzungen der einzelnen Stufen stehen auf der Preisseite: Peilwerks Preise im Detail.
Alle Beträge netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer; Angebote ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Häufige Fragen
Was kostet eine SEO-Agentur?
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Google-KI-Antworten nennen (Abruf 04.10.2026) am häufigsten 2.000 bis 6.000 € im Monat für Betreuung im Mittelstand, 500 bis 3.000 € für ein Audit und 90 bis 200 € als Agentur-Stundensatz, ohne Studie als Beleg.
Was kostet SEO monatlich?
In 5 von 19 KI-Antworttexten steht für Betreuung im Mittelstand 2.000 bis 6.000 € im Monat; alle 16 Texte mit Angabe reichen von 1.000 bis 8.000 €. Erst mit Laufzeit, Leistung und Messgröße wird daraus eine Gesamtinvestition.
Was kostet ein SEO-Audit?
Die KI-Antworten nennen 300 bis 30.000 €, am häufigsten 500 bis 3.000 € (7 von 16 Texten mit Angabe). Entscheidend ist der Umfang; nach Googles Hinweisen sollten Sie realistische Verbesserungsvorschläge und eine Einschätzung des Arbeitsaufwands erhalten.
Was kostet ein SEO-Freelancer pro Stunde?
Nach Profildaten von freelancermap (2.744 Profile, September 2026) liegt der Median bei 80 €, die mittlere Hälfte bei 60 bis 100 €. Das sind Angebotspreise von Freelancern, keine abgerechneten Honorare und keine Agenturpreise.
Wie sollte man ein SEO-Budget berechnen?
Monatsbudget × Laufzeit ergibt die Gesamtinvestition; geteilt durch die Deckungsbeitragsquote ergibt das den nötigen Zusatzumsatz, geteilt durch den Auftragswert die nötigen Aufträge. Das ist eine Rechenlogik, keine Zusage; die Werte setzen Sie selbst ein.
Ist GEO ein zusätzlicher Kostenblock zu SEO?
Nicht zwingend. GEO baut auf dem SEO-Fundament auf; zusätzlicher Aufwand entsteht etwa beim Messen von KI-Sichtbarkeit oder bei zitierfähigen Inhalten. Eine eigene GEO-Preislogik ist in den ausgewerteten Daten nicht erkennbar. Eine SEO-Preisspanne ist damit vor allem ein Ausgangspunkt für weitere Fragen. Für die eigene Entscheidung zählt am Ende, welche Leistung eingekauft wird, wie lange sie läuft, wer welches Risiko trägt und ob sich die Investition anhand der eigenen Wirtschaftlichkeit nachvollziehbar rechnen lässt.
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